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Gedanken, Presse & Updates

Als ich mich selbst zu lieben begann

Kennst du solche Gedanken?

 

Ich bin nicht gut genug. Ich bin viel zu dick. Ich bin hässlich. Ich bin dumm. Ich bin faul. Ich schaffe das nie. Ich bin peinlich. Niemand darf merken, dass ich so bin, wie ich bin, dass ich mich manchmal schlecht fühle. 

 

Die Angst davor, nicht dem Schönheitsideal zu entsprechen, zu wenig Erfolg zu haben, nicht der strahlende Held oder die strahlende Heldin zu sein; in unserer heutigen Gesellschaft ist das weit verbreitet. Denn überall werden uns vermeintliche Ideale aufgezeigt, nicht nur in der Fernsehwerbung. Für Niederlagen, Zweifel oder Misserfolg bleibt wenig Raum. Selbstzweifel, körperliche Makel oder das Scheitern gehören zu den großen Tabus unserer Gesellschaft.

 

Was es bedeutet, sich über Jahrzehnte selbst zu betäuben, zu jagen, die inneren Dämonen im Griff zu halten, weiß ich nur zu gut: Über viele Jahre war ich gnadenlos zu mir selbst - und zu anderen. Latent gefühlsbetäubt, in mir gefangen, dauergetrieben von meiner Angst, nicht zu genügen, gierig nach Erfolg, Applaus und Anerkennung. Bis zu meinem 35. Lebensjahr hatte ich keine Ahnung, was Selbstliebe bedeutet. Stattdessen versuchte ich, mich über mein Ego zu spüren. Mithilfe dieser hyperaktiven Spannungskurven betrog ich allerdings sehr lange vor allem mich selbst.

 

Irgendwann habe ich in mir Dankbarkeit für die kleinen Dinge entdeckt. Daraus wurde Selbstliebe. Und mit der Zeit Gelassenheit.

 

Inzwischen mag ich meine kantige und verschrobene Seite. Ich mag den Anteil in mir, der eigenwillig ist. Ich mag sogar den Teil, der hin und wieder cholerisch ist. An dem arbeite ich. Ich mag mein schräges Lachen, meine krumme Nase. Ich mag beinahe alles an mir. 

 

Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun. Wenn du dich selbst liebst und deine Bedürfnisse in den Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit stellst, erhellst du auch dein Umfeld. Um deinem Verhältnis zu dir selbst auf die Spur zu kommen, kannst du dich zum Beispiel fragen: 

 

• Kann ich zu mir und meinen Körper stehen? 

• Wie sehr wertschätze ich mich als Mann oder Frau? 

• Empfinde ich aufrichtige Liebe für mich?

• Bin ich mir selbst eine gute Freundin, ein guter Freund?

 

Wenn du dich selbst mit Verständnis und Liebe betrachtest, wird dir auch die Welt mit mehr Wohlwollen begegnen.

 

Mein Tipp: Schau mal in den Spiegel, betrachte dich und sage dir: »Ich liebe dich – in deiner wundervollen Art.« Beobachte, was dabei in dir passiert.

 

Was du von Charlie Chaplin lernen kannst

 

Auch Charlie Chaplin erkannte irgendwann, was ihm gut tat und was nicht. Eines Tages entließ er sich selbst aus dem selbstgebauten Hamsterrad. Zu seinen schönsten Vermächtnissen gehört diese Hymne an das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. 

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer, bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit, am rechten Ort bin.

Und dass alles, was geschieht, richtig ist –

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur

Warnungen für mich sind. Warnungen, nicht gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt.

Ich tue es auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das »Gesunden Egoismus«,

aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo alles stattfindet.

So lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

da habe ich erkannt, dass mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

 Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problem mit uns selbst und anderen zu fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

 

 

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14.04.2018

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