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Gedanken, Presse & Updates

Paradoxe Intervention im Job? Äähhmm, wie bitte geht das denn?!

 

Seminarbeginn an einem ganz normalen Werktag. Die komplette Vertriebsabteilung eines mittelständischen Handelsunternehmens trifft sich zu einer Fortbildung. Das Thema: „Konfliktärmer kommunizieren“. Doch schon nach wenigen Minuten steht die Luft. Einzelne Mitarbeiter zetteln eine Meuterei gegen die anwesenden Führungskräfte an. Nach lautstarker Diskussion möchten drei Vertriebsleute sogar eine Erklärung verlesen, die alle strukturellen und personellen Veränderungen der vergangenen Monate im Kern anzweifelt. Auch als erfahrener Seminarleiter bekommt man in solchen Momenten einen gewaltigen Adrenalinschub. Und das Dümmste, was man in solch einer Situation tun sollte, ist, die Gruppe nun verzweifelt um Frieden und Verständigung zu bitten. Das dürfte angesichts der Vorgeschichte kaum funktionieren. Was habe ich also gemacht? Das genaue Gegenteil. Ich habe die Teilnehmer gebeten, ihre Schlagstöcke und Waffen rauszuholen – um den Kampf mit offenem Visier auszutragen, gewalttätig wie im Mittelalter. Eben Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wenige Sekunden später habe ich dann noch das „Große Buch der asiatischen Weisheiten“ aus meinem Seminarkoffer gekramt und auf den Tisch gelegt. Beides hat die Stimmung erhellt, die Absurdität der Lage klargemacht und die Konfliktparteien zunächst wieder gesprächsfähig gemacht. Grinsend konnten die Konfliktparteien nun wieder in einen Dialog eintreten. In den folgenden Minuten hörte ich im Subtext so etwas wie Ironie heraus. Na, was denkst du – ob die Gruppe sich an diesem Tag wohl noch einmal ernsthaft bekriegt hat?

 

Meine Intervention an diesem Morgen war zunächst mal paradox. Paradoxe Intervention ist ein hilfreicher Trick, um Widerstände oder Konflikte ins Gegenteil zu verkehren. Ähnlich wie bei fernöstlichen Kampfsport-Techniken: Wenn jemand drückt – nicht gegendrücken, sondern ziehen. Die Methode geht auf den Neurologen und Psychiater Viktor Frankl zurück. Und sie funktioniert ganz wunderbar. Frankl hatte die geniale Idee... (...)

 

Auszug aus meinem Buch WENN ICH DAS FRÜHER GEWUSST HÄTTE.

 

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14.04.2018

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