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WENN DIE KERZE VON BEIDEN SEITEN BRENNT.

WENN DIE KERZE VON BEIDEN SEITEN BRENNT. Mit Stresshormonen im Blut konnte Urs Urmensch in Millisekunden auf bedrohliche Extremsituationen reagieren. Was beim Angriff eines Raubtiers noch absolut lebensrettend war, ist in der modernen Welt aber auf Dauer purer Verschleiß. Die Nebennieren schütten Stresshormone aus. Die Herzfrequenz erhöht sich, der Blutdruck steigt, die Pupillen weiten sich. Letzteres übrigens, damit wir im Dunkeln besser sehen können. Stress ist nicht grundsätzlich schädlich. Doch wenn die Kerze ständig von beiden Seiten brennt, kommt es zur sogenannten „Adapta- tionsreaktion“. Der Körper „gewöhnt“ sich an das jeweilige Stresslevel. Bei vielen Menschen äußert sich das anfänglich als Müdigkeit und Erschöpfung. Bleibt die Belastung, fühlen wir uns irgendwann emotional „leer“. Der Blick wird starr und verschlossen für die Bedürfnisse anderer.

 

Diese Anzeichen starker Frustration, häufig verbunden mit Angstgefühlen, machen den Alltag immer zäh üssiger. Der Schlaf wird schlechter, Träume bleiben aus. Unruhe, Nervosität und noch mehr Anspannung sind die Folge. Körperlich äußert sich Dauerstress nicht selten durch Schulter- oder Muskel- verspannungen, Kopfschmerzen und Magenbeschwerden. Wenn wir zu lange mit Vollgas fahren und dabei wenig achtsam mit uns umgehen, haben wir ab einem bestimmten Punkt keine Energie mehr.

 

Gönne dir immer wieder einen Moment der Muße. Lass den Rechner aus, leg dein Smartphone in die Ecke, schalte den Fernseher ab. Und hinterfrage mal den Sinn all dieser kleinen Aufmerksamkeitsfresser. Sei für ein paar Minuten nur mit und bei dir. Jeder braucht solche Ruhe- und Haltepunkte im Leben. Phasen der Besinnung – um anschließend wieder mit Lust und Gelassenheit an die Arbeit zu gehen.

 

Finde eine Oase im Alltag. Steig aus dem Hamsterrad aus. Geh, fahr oder flieg für eine Weile in eine andere Umgebung. Doch, das geht auch mit drei Kindern und einem anstrengenden Job. Für eine Stunde, für einen Tag, ein Wochenende oder eine Woche. Und frag dich in aller Ruhe: Bin ich mit mir und meinem Leben glücklich? Will ich etwas ändern? Und wenn ja – was? Gibt es Dinge, von denen ich vergessen habe, dass sie schön sind? Nur wenn du für dich selber leuchtest, kannst du für andere künftig Menschen ein Leuchtturm sein.

 

Auszug aus meinem Buch "Wenn ich das früher gewusst hätte..." Weiterlesen? Geht hier: http://www.amazon.de/Wenn-ich-fr%C3%BCher-gewusst-h%C3%A4tte/dp/3709305756/ref=tmm_other_meta_binding_title_0

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14.04.2018

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